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aktualisiert am:
04.09.2009

Hunde haben uns etwas mitzuteilen. In ihrer eigenen Sprache sind sie ständig um Kommunikation bemüht. An uns als vermutlich intelligentere Wesen liegt es, diese Mitteilungen zu entschlüsseln und darauf in verständlicher Weise zu antworten.

Gerade für so hochsoziale Tiere wie unsere Haushunde ist das richtige (=artgerechte) Umfeld von entscheidender Bedeutung für ihr Wohlbefinden. Dies trifft vor allem auch für sämtliche Bereiche des Lernens zu. Ob es nun um gutes Benehmen oder das Erlernen von kleinen Tricks geht –

HUNDE LERNEN AM ERFOLG!

Wir haben uns zur Aufgabe gestellt, diese Erkenntnisse in der Hundeerziehung konsequent zu berücksichtigen. Methoden, die auf Bestrafung von unerwünschtem Verhalten und der Erzeugung von Stress beruhen, lehnen wir absolut ab! Wir begegnen Hunden mit Achtung und Respekt vor ihrer Andersartigkeit und versuchen unseren Kursteilnehmern diese Grundeinstellung zu vermitteln, damit das Lernen für Mensch und Hund mit Freude und positiven Erfahrungen verbunden ist.


Mission Statement

Positives Hundetraining unterscheidet sich grundsätzlich von anderen Methoden. Es baut auf einer funktionierenden, angstfreien Mensch-Hund-Beziehung auf, die von Vertrauen geprägt ist. Grundlagen unserer Arbeitsweise sind neueste Erkenntnisse der Lerntheorie und Ethologie. Wir vermitteln unseren KursteilnehmerInnen die Prinzipien positiver Trainingsmethoden um das Training für Mensch und Tier zum Erfolgserlebnis werden zu lassen. Damit fördern wir gleichzeitig Selbstvertrauen und eigenständiges Denken sowohl bei unseren TeilnehmerInnen als auch bei deren Hunden.

  • Andere - konventionelle - Trainingsmethoden, gegen die wir uns abgrenzen, basieren auf
    • Vermeiden unerwünschten Verhaltens durch Strafe
    • einem Kräftemessen mit dem Tier
    • menschlichen Machtdemonstrationen
    • Bedrohung
    • Meideverhalten aus Angst vor Strafe
    • Unterwürfigkeit, erlernte Hilflosigkeit
    • Stress durch Strafe, Bedrohung, „Triebförderung“
    • kurzfristige scheinbare Erfolge
  • Diese Trainingsmethoden erzeugen
    • Unsicherheit, die bei Konfrontation zu defensivem Verhalten führen kann
    • Schäden am Bewegungsapparat durch Leinenruck, Halsband, Würgekette etc.
    • negative gesundheitliche Auswirkungen durch Stress
    • der Hund lernt nicht, „Kommandos“ zu befolgen sondern nur negative Reaktionen des Menschen zu vermeiden.
  • Im Gegensatz dazu steht der Ansatz der positiven Methode, die wir vertreten.
    • Erlernen erwünschter Verhaltensweisen durch positive Bestärkung
    • Vertrauen des Hundes zu seinem Menschen
    • Kommunikation mit dem Hund durch Verstehen seines Ausdrucksverhaltens
    • Freiwilliges Entscheiden für erwünschtes Verhalten
    • Freudiges Lernen durch positive Motivation
    • Förderung der Intelligenz und des Selbstbewusstseins
    • Ruhiges stressfreies Lernen in angenehmer Atmosphäre
    • Zuverlässiges Erlernen positiv assoziierter Verhaltensweisen.

Die Basis unserer Arbeit bildet der Gedanke, dass unsere KursteilnehmerInnen ihren Hunden ein möglichst artgerechtes Leben bieten wollen und bereit sind, deren Verhaltensweisen zu verstehen und ihren eigenen Umgang mit dem Tier entsprechend anzupassen.

Die positive Methode stellt eine intellektuelle Herausforderung für Mensch und Tier dar. Unser Hauptanliegen ist die Vermittlung von Kenntnissen, die es HundebesitzerInnen ermöglichen, mit ihrem Haustier angenehm und konfliktfrei zu leben. Hunde sollen sich in der menschlichen Umwelt möglichst wohl fühlen um mit Alltagssituationen umgehen zu können ohne Menschen oder Tiere zu gefährden.

Unsere Kurse finden in entspannter Atmosphäre statt. Wir unterstützen die Menschen dabei, ihr intuitives Erfassen tierischen Verhaltens mit Fachwissen zu fundieren und ihre Interaktion zu optimieren.